Funktion

Serien

Trilogien und Reihen mit einem gemeinsamen Codex. Figuren, Schauplätze und Welt-Regeln einmal pflegen — in allen Bänden verfügbar.

Inhalt
Eine Series in Novumdraft: mehrere Romane einer Reihe teilen den Codex. Figuren und Schauplätze leben über alle Bände, jeder Roman behält Manuskript, Status und Fortschritt für sich.

Wenn dein Roman nicht der einzige bleiben soll

Du hast Buch 1 fertig. Du fängst Buch 2 an. Catherine Hofmann ist immer noch deine Hauptfigur. Marcus Berger, ihr Bruder, ist immer noch zerstritten mit ihr. Die Familie wohnt immer noch in Hohen Neuendorf, ihre Wohnung hat immer noch fünf Zimmer, und der erste Stock riecht immer noch nach den alten Büchern, die der Vater nicht weggeworfen hat.

In den meisten Schreibwerkzeugen heißt das jetzt: alles noch einmal eintragen. Catherine als Figur in Buch 2 anlegen, Marcus, die Wohnung, das Magie-System (falls Fantasy), die Polizeistruktur (falls Krimi). Du importierst nicht — du tippst alles erneut.

Das ist nicht nur eine Doppelung von Arbeit. Es ist eine Quelle von Inkonsistenzen. In Buch 1 hat Catherine grüne Augen, in Buch 2 vergisst du das und schreibst braun. In Buch 1 ist die Wohnung im fünften Stock, in Buch 2 im dritten. Solche Lücken vergrößert eine Reihe — Lesende werden auf jede achten.

Dafür gibt es Serien in Novumdraft.

In aktiver Entwicklung. Diese Funktion wird gerade gebaut. Sie ist im Roadmap-Plan und kommt vor dem Ende des Quartals. Wer sie ausprobieren möchte, kann sich für die Beta melden.

Was eine Serie ist

Eine Serie in Novumdraft ist ein Container für mehrere Romane einer Reihe. Konkret hat eine Serie:

  • Einen geteilten Codex — Figuren, Schauplätze, Welt-Regeln, Stilvorgaben, Glossare, Genre.
  • Mehrere Romane als eigenständige Bände — jeder mit eigenem Manuskript, eigenem Status, eigener Wortzahl-Historie, eigener Lektor-Konversation, eigener To-do-Liste.
  • Eine Reihenfolge — du legst fest, welcher Band Eins ist, welcher Zwei.

Der Codex wird einmal aufgebaut — beim Schreiben des ersten Bands, oder davor, wenn du die Welt vorher entwirfst. Ab Band Zwei greifst du auf denselben Codex zu. Catherine Hofmann ist da, mit allem, was du in Buch 1 über sie festgelegt hast.

Was geteilt wird, was pro Band individuell ist

Geteilt über die ganze Serie:

  • Figuren mit ihren Stimmen, Eigenheiten, Beziehungen.
  • Schauplätze mit ihren Atmosphären und Notizen.
  • Welt-Regeln — Magie, Technologie, gesellschaftliche Ordnung.
  • Stilvorgaben — Anführungszeichen-Konvention, Innere-Gedanken-Format, Szenenbruch-Symbol. So bleibt deine Reihe typografisch konsistent.
  • Genre, Zielgruppe, Sprache — Grundsetzung der Welt.

Individuell pro Band:

  • Manuskript — der Text dieses Buchs, eigenständig.
  • Status pro Szene — Outline, Draft, Revising, Done, Cut.
  • Wortzahl-Tracking und Heatmap — was du an diesem Band schreibst.
  • To-do-Board — was in diesem Band offen ist.
  • Lektor-Konversation — der Lektor weiß zwar von der Welt aus dem Codex, aber führt pro Band eigene Notizen.
  • Filter-Sätze — pro Band gespeicherte Sichten auf das Manuskript.

So bleibt jeder Roman seine eigene Arbeit, während du die Welt nicht doppelt pflegen musst.

Konkrete Anwendungsfälle

Eine klassische Trilogie

Du schreibst eine epische Fantasy-Trilogie. Im ersten Band legst du im Codex die Welt an — fünf Königreiche, drei Magie-Schulen, ein Pantheon mit zwölf Göttern. Im zweiten Band schreibst du gegen denselben Codex. Wenn du im Manuskript eine neue Figur erfindest, legst du sie im Codex an — sie ist ab dann auch in Band 3 verfügbar.

Eine Krimi-Reihe mit fester Hauptfigur

Du schreibst Kommissar-Romane. Kommissar Berger und sein Team sind in jedem Band dabei. Das Polizeirevier, die Eigenheiten der Stadt, die laufenden persönlichen Konflikte zwischen den Figuren — all das lebt im Series-Codex. Pro Band kommen neue Schauplätze (jeder Mordfall hat seinen Ort) und neue Nebenfiguren (jeder Fall hat sein Personal) dazu.

Spin-offs und Prequels

Du schreibst einen Roman in einer Welt, die du in einem früheren Buch etabliert hast. Statt eine ganze neue Codex-Welt anzulegen, baust du das Buch in dieselbe Serie ein — und greifst auf alles zurück, was schon da ist.

Ein einzelner Roman, der zur Serie wird

Du hast Buch 1 als Standalone geschrieben. Es findet Resonanz — du willst Band 2. Du erstellst eine Serie, ziehst Buch 1 hinein. Der Codex von Buch 1 wird zum Series-Codex. Du legst Buch 2 in derselben Serie an, der Codex ist sofort verfügbar.

Wo Word, Scrivener und Papyrus anders funktionieren

Word kennt keine Serie. Du hast pro Band ein Dokument, sonst nichts.

Scrivener hat keinen Series-Container. Was nahe kommt: man legt einen Master-Codex als separates Scrivener-Dokument an und kopiert die relevanten Charakter-Dokumente in jedes Buch. Ein zähes Workaround, das bei jeder Änderung an Catherine in einem Band gepflegt werden muss.

Papyrus Autor hat eine Figurendatenbank pro Projekt. Mehrbändige Projekte erfordern manuellen Export-Import.

Novumdrafts Serien sind anders, weil:

  1. Codex ist eine Datenquelle, gemeinsam für alle Bände. Eine Änderung an Catherine in Band 1 ist sofort in Band 2 und 3.
  2. Manuskripte bleiben getrennt. Du verwirrst dich nicht mit der Frage "in welchem Band stehe ich gerade".
  3. Lektor und Werkzeuge wissen vom Series-Kontext. Wenn der Lektor in Band 2 etwas zu Catherine sagt, weiß er, wie sie in Band 1 angelegt wurde.

Was Serien (vorerst) NICHT tun werden

Damit nichts überversprochen wird, bevor wir die Funktion ausgeliefert haben:

  • Kein Cross-Band-Lektorat — der Lektor in Band 2 liest nicht automatisch Band 1 mit. Du kannst pro Lektor-Anfrage entscheiden, ob die anderen Bände Kontext geben sollen.
  • Kein automatisches Backportieren — wenn du in Band 2 entscheidest, dass Catherine ab jetzt grüne Augen hat (vorher braun), korrigiert das nicht automatisch Band 1.
  • Kein Co-Autor:innen-Modus — wenn ihr zu zweit an einer Serie schreibt, gilt für jeden Band derselbe asynchrone Workflow wie aktuell. Live-Kollaboration ist generell nicht eingebaut.

Wann Serien verfügbar sind

Series ist gerade in aktiver Entwicklung. Stand: das Datenmodell ist gebaut, die Codex-Sharing-Logik wird getestet, die UI wird im Mai/Juni 2026 ausgeliefert. Wer Beta-Zugang möchte, kann sich an kontakt@novumdraft.app wenden — wir laden eine kleine Gruppe von Trilogie- und Reihen-Autor:innen früh ein, um die Funktion gemeinsam zu schärfen.

Wenn die Funktion live geht, ist sie automatisch in allen Plänen enthalten. Es gibt keine separate Gebühr für Serien.

Was du heute schon tun kannst

Bis Serien ausgeliefert sind, hast du zwei Optionen:

  1. Codex-Export — du kannst einen Roman-Codex als Markdown exportieren, in einem neuen Roman als Codex-Prefill importieren. Manuell, aber funktioniert.
  2. Schreib erst Band 1 fertig — wenn dein erster Band ohnehin noch nicht abgeschlossen ist, lohnt es sich, auf die Serien-Funktion zu warten. Sie kommt vor Band 2 vielen Autor:innen früh genug.

Bereit, eine Reihe zu bauen?

Starte ein 14-tägiges, kostenloses Testen. Bau deinen ersten Roman in Novumdraft auf. Wenn du planst, daraus eine Reihe zu machen, melde dich für die Series-Beta — wir benachrichtigen dich, sobald die Funktion live geht.

Eine Reihe zu schreiben heißt, mit demselben Welt-Material wieder und wieder zu arbeiten. Das soll sich nicht wie Verwaltung anfühlen.

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